Widerstand lohnt sich: Doch keine Moschee in Schübelbach SZ

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Die geplante Moschee in Schübelbach (Gemeinde Siebnen SZ) ist vom Tisch. Die Albanisch-Islamische Gemeinschaft (AIG) zieht sich trotz Kaufvertrag zurück und verzichtet auf die Einrichtung eines Islamischen Kulturzentrums mit Restaurant und Gebetsraum. Das betreffende Gebäude wird stattdessen von einem einheimischen (Schweizer) Interessenten gekauft. Damit hat sich der erbitterte Widerstand von Gemeinde und SVP Schübelbach, die mit einer Beschwerde beziehungsweise einer Petition beim Kanton Schwyz vorstellig wurden, ausgezahlt.

Quelle / ganzen Text lesen: march24.ch (08.04.2026)

Kommentar Egerkinger Komitee:

Der Widerstand gegen das geplante Gross-Moschee-Projekt im Dorfzentrum von Schübelbach war berechtigt. Auch das Egerkinger Komitee hat den lokalen Widerstand unterstützt und öffentlich darauf hingewiesen, dass wichtige Fragen geklärt und Standortgemeinden bei Bewilligungen von Moschee-Bauprojekten nicht übergangen werden dürfen. Der Gemeinderat von Schübelbach hatte Beschwerde beim Schwyzer Regierungsrat eingereicht. Er bezog sich auf Hinweise auf intransparente Finanzflüsse aus dem Ausland im Zusammenhang mit dem Immobilienkauf. Das war und ist sein gutes Recht. Gemeinden sind nicht zuletzt ihren Bürgern und Steuerzahlern gegenüber verpflichtet, Transparenz einzufordern, was die Finanzierung und die ideologischen Hintergründe von muslimischen Einrichtungen auf ihrem Gemeindegebiet betrifft. Sie müssen sich schliesslich mit den direkten Konsequenzen (z.B. mit der Entstehung von überregionalen Anziehungspunkten für unklare Umtriebe) «herumschlagen».

Offen bleibt die Frage, was in den letzten Wochen «hinter den Kulissen» gelaufen ist. Haben sich die Befürchtungen, dass für das Bauprojekt in Schübelbach Gelder aus dem Ausland (womöglich aus «dubiosen Quellen»?) fliessen könnten, etwa bewahrheitet? Haben Bundesbehörden oder womöglich der Nachrichtendienst interveniert und neue Erkenntnisse geliefert, welche die Projektinitianten zu einem «taktischen Rückzug» bewegt haben? Oder hat letztlich der entschiedene Widerstand vor Ort signalisiert, dass ein Moscheeprojekt in der angedachten Grössenordnung in der Bevölkerung nie eine Akzeptanz gehabt hätte? Das Egerkinger Komitee begrüsst, wenn die offenen Fragen im Rahmen der öffentlichen Auseinandersetzung und auf politischem Wege im Interesse der Transparenz geklärt werden.

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