Wie der woke Zeitgeist und die EU-Bürokratie unseren Kontinent in die technologische Bedeutungslosigkeit führt.
Europa war einst der Kontinent der Entdecker, Erfinder und Denker. Heute schaut Europa zu, wie andere die Zukunft entwickeln. Man mag von KI halten, was man will: Künstliche Intelligenz ist die nächste industrielle Revolution – und wir verpassen sie.
Freiheit des Wortes
Die Mainstream-Medien erklären uns das Desaster immer gleich: zu wenig Risikokapital, zu wenig Rechenzentren, zu wenig Unternehmermut. Das stimmt zwar. Doch der eigentliche Grund liegt viel tiefer. Europa hat ausgerechnet jenes Erfolgsrezept aufgegeben, das den Westen gross gemacht hat: die Freiheit des Denkens und des Wortes. Wer in Europa das Falsche denkt oder ausspricht, wird sozial geächtet, entlassen oder digital unsichtbar gemacht.
Der europäische Digital Services Act
Universitäten sagen Vorträge ab, Plattformen löschen Inhalte, Medien grenzen Andersdenkende aus. Der europäische Digital Services Act verpflichtet Internetplattformen, sogenannte Risiken für den gesellschaftlichen Diskurs zu minimieren.
Woke KI ist tote KI
Künstliche Intelligenz aber lebt von Informationen. Sie lernt aus Büchern, Artikeln, Diskussionen und den unzähligen Widersprüchen menschlichen Denkens. Werden kontroverse Positionen entfernt oder gar nicht mehr veröffentlicht, wird auch der Datenbestand ärmer. Eine KI, die nur politisch genehme Inhalte sieht, hat keine Chance. Und Unternehmer entwickeln lieber Produkte, die niemanden stören.
Der EU AI Act
Hier kommt der EU AI Act ins Spiel, die Verordnung der EU über künstliche Intelligenz. Er ist weltweit das erste umfassende Gesetz, das den Einsatz und die Entwicklung von KI regelt. Die Verordnung bringt hohe Compliance-Kosten, Rechtsunsicherheit und die bekannte würgende EU-Bürokratie. Wundert es jemanden noch, dass Unternehmen lieber in den USA oder Asien investieren, wo die Regulierung lockerer ist?
Geld fliesst Richtung Freiheit
Damit erklärt sich auch das vermeintlich fehlende Risikokapital. Geld fliesst dorthin, wo Freiheit herrscht. Investoren investieren Milliarden nicht deshalb in die USA, weil Amerikaner intelligenter wären. Sondern, weil dort die Wahrscheinlichkeit grösser ist, dass aus einer verrückten Idee tatsächlich etwas entstehen darf. Kapital folgt der Freiheit – nicht umgekehrt. Sogar China ist freiheitlicher als die regulierungswütige EU.
Und die Schweiz?
Die Schweiz hätte einen anderen Weg als die EU gehen können. Hätte sie eine Alpenfestung für Meinung, Daten und Systeme errichtet, so wären wir heute das Silicon-Valley der Welt. Leider aber hat die Schweiz sich entscheiden, wie die EU das Wort, die Meinung, die Daten und die Informationen zu regulieren und zu zensieren. Nun spielt die Musik woanders.
Wie Entwicklungsländer
Die Folgen reichen weit über die Technologie hinaus. Wer die führenden KI-Systeme kontrolliert, kontrolliert Produktivität, Medizin, Forschung, Verteidigung und Wirtschaftswachstum. Europa droht vom Gestalter zum Kunden fremder Technologien zu werden. Wir importieren Software, wie Entwicklungsländer einst Maschinen importierten.
Das freie Wort dem woken Zeitgeist geopfert
Ein Kontinent, der keine Zukunftstechnologien mehr hervorbringt, verliert früher oder später auch seinen Wohlstand. Europa wird nicht deshalb zum Drittweltkontinent, weil uns das Geld fehlt. Uns fehlt der Mut zur Freiheit.
Vielleicht wird man eines Tages erkennen: Nicht der Mangel an Kapital hat Europa zurückgeworfen. Sondern der Mangel an Freiheit.
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