Von wegen «Chaos-Initiative»

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Der letzte Abstimmungskampf war noch nicht vorüber, als an den grossen Bahnhöfen bereits an jeder Ecke neue Plakate zu sehen waren. «SVP-Chaos-Initiative NEIN» prangte da in der ersten März-Woche in grossen Lettern auf den Bildschirmen. Seither startet jede Woche eine neue Kampagne – deutlich über 10 Millionen Franken wenden die Gegner der SVP-Nachhaltigkeitsinitiative vom 14. Juni 2026 gemäss ersten Schätzungen auf.

«Nein zur Chaos-Initiative»: Das ist der Slogan, hinter dem sie sich alle vereinigen, um die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zu verleumden: FDP, Die Mitte, Linke, Gewerkschaften, Economiesuisse und Co. kämpfen Hand in Hand, auffallend deutlich aufeinander abgestimmt. Ob Gewerkschaftsfunktionär oder sog. «Wirtschaftsvertreter»: Sie alle scheinen ein Rieseninteresse daran zu haben, dass die Masseneinwanderung in unser kleines Land auf keinen Fall gestoppt wird. Wenn die Schweiz sich erdreiste, Drosselungsmassnahmen gegenüber dem ungesund hohen Bevölkerungswachstum zu ergreifen, drohe uns nämlich das Chaos. So das Narrativ, das sie dem Stimmvolk mit ihren Millionen einhämmern wollen.

Chaotische Zustände wollen die Schweizer in der Tat nicht – doch leider sind sie mit solchen schon seit längerem konfrontiert: Im vollgestopften Strassenverkehr mit endlosem Stauchaos in den Stosszeiten. Im öffentlichen Verkehr in chaotisch überfüllten Zügen. In den Spitälern mit endlos langen Warteschlangen. Auf Immobilienportalen, wo freie Wohnungen immer teurer werden und sich Interessenten um die wenigen bezahlbaren Angebote rangeln. Oder im Asylwesen, wo «Asylchaos» noch eine humane Beschreibung der unfassbaren Misere darstellt.

All diese Zustände sind direkte und indirekte Folgen der EU-Personenfreizügigkeit und des Schlendrians im Asylwesen. Diese Zustände zu stoppen, damit wir nicht bald zehn Millionen Einwohner zählen, reduziert vielmehr das Chaos – statt es zu begünstigen! Interessanterweise sind genau jene Kreise für die chaotische Realität von heute verantwortlich, welche nun am lautesten vor der vermeintlichen «Chaos-Initiative» warnen.

Die Bürger werden dieses doppelbödige Spiel hoffentlich durchschauen. Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ist die einmalige Chance für unser Land, das Ruder in Sachen Masseneinwanderung noch einmal herumzureissen.

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