Dramatische Erschütterungen suchen Deutschland heim – ausgelöst durch spektakuläre Wahlerfolge der «Alternative für Deutschland» (AfD), der aufgrund eines Grundsatzentscheids aller anderen Parteien indessen jegliche Regierungsbeteiligung, jede Übernahme von Regierungsverantwortung verwehrt wird.
Das bedeutet im Klartext: Die Christlich-Demokratische Union (CDU), jahrzehntelang bürgerliche Volkspartei in Deutschland, jahrzehntelang in den Bundesländern und auf Bundesebene in der Verantwortung stehend, kann nur noch Regierungskoalitionen mit Parteien links von ihr eingehen.
Die Leader der CDU akzeptieren diese Einschränkung offensichtlich – wenn nicht unisono, so doch grossmehrheitlich. Ein Verhalten, das den Wählerinnen und Wählern allerdings in keiner Art und Weise einzuleuchten vermag.
Brandmauer-Politik
Eine politische Brandmauer gegen die AfD – nachdrücklich gefordert und gefördert auch von der CDU – wurde in Deutschland errichtet. Brandmauern werden dort hochgezogen, wo man Brandgefahr wittert. Erbauer von Brandmauern achten bei deren Erstellung in der Regel sehr sorgfältig darauf, dass sie selbst im Brandfall auf jener Seite der schützenden Mauer stehen, wo sie von den Flammen nicht erreicht werden können.
Eine Grundregel, welche die CDU-Architekten ihrer politisch motivierten Brandmauer offensichtlich unbeachtet liessen. Doch seit den Wahlen in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern muss die zutiefst aufgeschreckte CDU erkennen: Sie selbst steht im Flammenmeer, das massgeblich von ihr entfacht worden ist. Die Flammen drohen sie heute gar in Asche zu verwandeln, zu vernichten.
Das rot-grüne Machtkartell
Die Brandmauer-Politik, die heute der CDU nichts weniger als das Überleben bedroht, ist Ergebnis eines wohlberechneten Kalküls der sich ebenfalls im Niedergang befindenden SPD – von den Medien und bestimmt auch wesentlich von Teilen der Bundesfunktionäre in Deutschland nachdrücklich unterstützt.
Das linksgrüne, medienunterstützte Kalkül folgt dem Ziel: Deutschland darf nie mehr rein bürgerlich regiert werden! Die CDU ist dem Zwang zu unterwerfen, Koalitionen zum Zustandekommen einer Regierung ausschliesslich noch mit Parteien des linksgrünen Lagers eingehen zu können. Das garantiert die Aufrechterhaltung grün-roter Ziele, auch wenn grüne und rote Parteien dahinsiechen.
Ein Zwang, der besorgte Bürgerliche zu Tausenden zur AfD abdrängt, womit sich der Traum, die CDU könnte je wieder einmal irgendwo die absolute Mehrheit erringen, ins Reich nie mehr Tatsache werdender Unwirklichkeit abdrängen lässt. Die – dem bürgerlichen Lager längst abhanden gekommenen – deutschen Medien sorgen derweil zuverlässig dafür, dass die Anhänger und Sympathisanten der AfD täglich erneut in den Dunstkreis des Rechtsextremismus abgedrängt werden.
Hans-Georg Maassen, zur Regierungszeit Angela Merkels Chef des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz, wagte es, sich auf der Grundlage einwandfrei nachweisbarer Fakten dem linksgrünen Mediendruck zu widersetzen. Angela Merkel liess ihn umgehend fallen – und machte sich so zur Komplizin des rot-grünen, sich an die Macht klammernden Kartells in Deutschland.
Der Totalitarismus gewinnt an Boden
Dies verhalf Rot-Grün dazu, sich – von niemandem mehr öffentlich angefeindet – das Monopol über die Entscheidung zu sichern, wer in Deutschland noch als demokratie- und regierungstauglich anerkannt wird. Und die CDU, in der sich nur noch wenige den totalitären Rot-Grün-Herrschaftsansprüchen nicht zu beugen bereit sind, wird zur – zunehmend wählerfreien – Zudienerin dieses grün-roten, antibürgerlichen Machtkartells in Deutschland.
Was wird in Deutschland geschehen, wenn – was allmählich absehbar wird – die AfD auf Länder- oder gar auf Bundesebene einmal die absolute Mehrheit schafft?
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