St.Galler Tagblatt Online: Moscheeprojekt erregt nationalen Widerstand: Egerkinger Komitee plant neue Vorstösse

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Tagblatt.ch vom 19. April 2026: Das Egerkinger Komitee, der einflussreichste islamkritische Verein der Schweiz, will Gemeinden mehr Mittel gegen Moschee-Neubauten in die Hand geben und die ausländische Finanzierung von Moscheen verbieten. Auslöser ist die jüngste Debatte um eine neue Moschee in St.Gallen.

Immer wieder sorgen Moscheeprojekte für gesellschaftliche Diskussionen. Die Pläne der albanisch-islamischen Gemeinschaft «El-Hidaje» haben die Debatten neu angefacht: Die St.Galler Gemeinde will in der Stadt einen repräsentativen Neubau errichten. Das hat unverzüglich nach dem Bekanntwerden eine erste Reaktion der St.Galler SVP ausgelöst – und ruft nun die wohl bedeutendste islamkritische Organisation der Schweiz aufs Parkett: Wie die «Sonntagszeitung»  schreibt, plant das Egerkinger Komitee politischen Widerstand.

Immer wieder macht der Verein mit Vorstössen auf sich aufmerksam, die darauf zielen, islamische Anliegen zu unterbinden. Seine grössten Erfolge sind die Minarettinitiative von 2009 und die Initiative zum Verhüllungsverbot von 2021, die beide angenommen wurden. In jüngerer Vergangenheit hat sich der Verein unter anderem zu den Weinfelder Muslimgräbern kritisch geäussert und ein Kopftuchverbot an Schulen gefordert. Nun hat sich Anian Liebrand, Geschäftsführer des Egerkinger Komitees, zu Moscheeprojekten geäussert.

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