SP auf Irrwegen: Verrat an Frauenrechten und Bückling vor Polit-Islam

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An ihrem Parteitag vom 28. Februar 2026 verabschiedeten die Delegierten der Sozialdemokratischen Partei (SP) Schweiz eine Resolution, die mit früheren Grundsätzen radikal bricht. Die Resolution verlangt unter anderem, dass Lehrerinnen muslimischen Glaubens im Unterricht künftig ein Kopftuch tragen dürfen. Die SP Schweiz wirft damit ihre laizistischen Überzeugungen über Bord und fällt (trotz einigen Warnstimmen am Parteitag) auf einen islamistischen Unterwanderungsversuch herein. Damit hat die unter SP-Präsident Cédric Wermuth immer weiter nach linksaussen abdriftende Bundesratspartei ihre Glaubwürdigkeit als Verteidigerin von Frauenrechten endgültig verloren.

Das Tragen muslimischer Kopfbedeckung im öffentlichen Raum ist selbstverständlich durch die Religionsfreiheit gedeckt. In Kindergärten und Schulen soll muslimisch begründete Kopfbedeckung aus Sicht des Egerkinger Komitees aber verboten werden – aus Gründen der religiösen Neutralität des Staates und der Gleichberechtigung. Das war bislang auch die offizielle Position der SP Schweiz. So heisst es im «Positionspapier der SP-Fraktion zu Themen rund um den Islam» vom 1. Juli 2010 auf Seite 9:

«Die von vielen Musliminnen und Muslimen befürwortete Pflicht der Frau, ein Kopftuch zu tragen, ist aus Sicht der SP frauenfeindlich und entspricht nicht (mehr) unseren Wertvorstellungen. (…) Nein sagt die SP hingegen zum Tragen eines ‹islamischen› Kopftuchs – so wie zu jedem anderen auffälligen religiösen Symbol auch – beim Erfüllen öffentlicher Aufgaben. Dies gilt insbesondere für LehrerInnen.»

SP im Widerspruch zu Feministinnen

Von diesen – explizit auch mit dem Einstehen für Frauenrechte begründeten – Grundsätzen hat sich die SP mit dem fragwürdigen Parteitagsbeschluss vom 28. Februar 2026 verabschiedet. Die Partei geht damit in fundamentale Opposition zu feministischen Vorkämpferinnen wie Alice Schwarzer, welche die in islamistischen Kreisen verbreitete und mit dem Kopftuch in Verbindung stehende Unterdrückung der Frau stark kritisiert. Die SP folgt neuerdings islamistischen Narrativen, welche jegliche Kritik an der Ideologie des politischen Islam als «muslimischen Rassismus» verklärt.

Die Behauptung, muslimische Frauen verstünden das Tragen eines Kopftuchs als «emanzipatorischen Akt», verklärt die Fakten. Einige Musliminnen mögen offensiv verkünden, dass sie das Kopftuch freiwillig tragen. Sehr viele muslimische Mädchen tragen es allerdings nicht freiwillig – für sie soll wenigstens die Schule ein geschützter Raum zur freien Entfaltung sein. Der religiöse Hintergrund, weshalb muslimische Frauen ihr Kopfhaar zu bedecken haben, darf in dieser Diskussion ebenfalls nicht ausgeblendet werden: Eine Frau mit Kopftuch signalisiert in den grössten Teilen der islamischen Lehre, dass sie sexuell nicht verfügbar ist. Damit ist – zumindest unterschwellig – die Vorstellung verbunden, dass Männer, die «unbedeckte Frauen» zu Gesicht bekommen, diese als «Freiwild» oder als «sexuell verfügbar» ansehen.

Es geht bei der Kopftuch-Debatte letztlich immer um die Sexualisierung der Frau. Zudem halten wir fest: Wer im Jahre 2026 ein solch rückständig-abwertendes Männerbild vertritt, dem muss deutlich widersprochen werden. Die Mehrheit der SP-Delegierten hält ein solches Männerbild offenbar für zeitgemäss. Die Partei hat sich damit völlig unglaubwürdig gemacht. Sie wandert auf Irrwegen, verrät die Frauen und macht den Bückling für dem politischen Islam.

Egerkinger Komitee

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