Selbstmörderische Empathie

0
32

Diesen Titel (SUICIDAL EMPATHY) trägt ein noch nicht auf Deutsch erschienenes Buch von Gad Saad, 1964 in Beirut geboren und 1975 mit seiner Familie vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach Kanada geflohen. Dort hatte er einen Lehrstuhl für Behavioural Science and Darvinistic Consumption. Er gilt auch als Spezialist für Evolutionspsychologie.

Robin Dunbar, ein emeritierter Kollege in Evolutionspsychologie, beschrieb SUICIDAL EMPATHY als zur Zeit beste, unwiderlegbare Analyse, wie und warum Wokeismus* die Westliche Kultur zerstört. (*von woke=wach)

Der kulturzerstörerische Woke-Wahn hat auch die Schweiz im Griff: Von staatlich verordneter Sprachzerstörung bis zum ebenfalls staatlich geförderten Asylmissbrauch, von dysfunktionalen Schulreformen mit Inklusion, Diversity und Egality über den Transgenderkult bis zur ähnlich dysfunktionalen Energiewende, wo eine unberechenbare Abfolge von Hellbrisen und Dunkelflauten durch Förderung alternativer Energien unser Stromnetz laufend instabiler und seine Stabilisierung teurer macht. Grottenteure Windräder von bescheidenem Wirkungsgrad verschandeln schöne Landschaften, belästigen Anwohner und töten Vögel und Fledermäuse.

An Zürcher Palaverfakultäten wird ernsthaft diskutiert, ob es 47 Geschlechter oder doch nur 17 gibt? Im Berner Marzilibad ertrotzte sich ein offenbar recht männlich aussehender und auch ausgestatteter Mann Zutritt zu dem für Damen reservierten Nudistenbereich, wogegen einige protestierten. Das durfte der Eindringling aber, denn er war zur staatlich zertifizierten Frau mutiert. Weil er sich renitent und aggressiv verhielt, wurde er von der Polizei in den Schwitzkasten genommen und abgeführt. Das wiederum passte der grünen Amtsleiterin nicht, die ihre Untergebenen und die Polizei kritisierte, weil diese das Recht der Transe auf weibliche Identität verletzt hätte.

Ausufernde Umsetzungsbürokratien für den woken Zirkus sind ein Hauptgrund, warum Deregulierung und Entbürokratisierung zwar laufend gefordert und angekündigt werden, aber nicht stattfinden. Warum ist Wokeismus in einem Land mit bürgerlicher Mehrheit überhaupt mehrheitsfähig? Ganz einfach, weil jene etatistischen «Bürgerlichen», die den Linken dafür Mehrheiten verschaffen, Wokeismus für eine alternativlose, progressive Gesellschaftsreform halten und offensichtlich nicht wissen, aus welcher linken Giftküche sie stammt.

Neben dem von Saad beschriebenen Masochismus mit dem staatlichen Narrativ, dass kulturfremde, auf der Anreise über verfolgungssichere Nachbarländer nicht verfolgte Afrikaner und Moslems tiefer Kulturstufe von unseren Steuerzahlern durchzufüttern sind und eine kulturelle Bereicherung darstellen, obwohl sie überdurchschnittlich sozialhilfeabhängig und kriminell sind, müssen ideen- und mentalitätsgeschichtliche Ursachen angeschaut werden. Saad ortet wichtige Gründe für die selbstschädigende Empathie des (noch) reichen Westens in schlechtem Gewissen und Schulgefühlen vor allem von weissen Frauen gegenüber den Ärmeren, Diskriminierten, Ausgebeuteten und zu kurz Gekommenen.

Voraussetzung für die Etablierung des Wokeismus ist die Umkrempelung der die Politik prägenden Geisteswissenschaften durch den Dekonstruktivismus. Dieser behauptet, alle gängigen Begriffe und Narrative seien durch alte, weisse Männer geprägt worden und hätten zu einer ungerechten Welt geführt, in der Frauen, Farbige und Indigene unterdrückt würden. Deshalb müssten alle herkömmlichen Begriffe und Narrative dekonstruiert und darauf rekonstruiert, also neu erfunden werden. Damit wurde die Grundlage für jene permanente woke Kulturrevolution geschaffen, die bei der Zerstörung unseres Wohlstandes, unserer Freiheiten und unserer Kultur schon erschreckend weit gekommen ist.

Wer stoppt diesen masochistischen Wahnsinn?

Markus Eckstein, Goldach

The post Selbstmörderische Empathie appeared first on Schweizerzeit Verlags AG.

   

EINE ANTWORT HINTERLASSEN

Kommentar abschicken
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein